Bleibende Werte
Mit der Landesgartenschau 2010 nutzt die Stadt Rosenheim eine historische Chance: Nur wenige hundert Meter von der Altstadt entfernt, mündet die Mangfall in den Inn. Da sich Rosenheim aufgrund der Hochwassergefahr in der Vergangenheit immer weiter von den Flüssen wegentwickelt hat, wurde das Potenzial dieser Flusslandschaft bisher kaum genutzt. Das wird sich nun ändern....
Brückenschlag in die Zukunft
Hauptelemente und Rückgrat des neuen Parks bilden acht Brücken über die Mangfall und den Hammerbach, welche durch Stege miteinander verbunden sind. Sie sind Rampe, Treppe, Brücke oder Sitzgelegenheit zugleich. Die Rosenheimer erobern so die Flussufer zurück, können die Uferseiten der Mangfall besser als bisher wechseln und vor allem den Innspitz leichter erreichen. » Mehr...
Leben und Wohnen am Fluss
Die geplante Gartenschau ist ein großer Motor für die Rosenheimer Stadtentwicklung. Sie stellt wieder einen engen Bezug zwischen der Altstadt und ihren Flüssen her und schafft zudem attraktive Grünflächen und Erholungsgebiete, die Bürgern wie Besuchern der Stadt langfristig erhalten bleiben. Rosenheim gewinnt aber nicht nur neue Orte der Begegnung und Erholung, sondern auch neue Wohnflächen. Denn stilvolles stadtnahes Wohnen in grüner Umgebung wird hier nahe am Wasser nach der Gartenschau entstehen. » Mehr...
Parklandschaften an der Mangfall
Der Innbalkon mit Aussichtsplattform und die Innterrassen, Parklandschaften zum Spielen und Spazieren, eine Kinderkajakstrecke am Hammerbach - Der Mangfallpark, der sich auf eine Strecke von ca. 1,5 km zwischen Krankenhaus und Rathausstraße erstreckt wird ein Freizeitpark, der alle Rosenheimer begeistern wird, weil er für wirklich jeden etwas zu bieten hat. Ruhe und Spaß, Sport und Spiel. Und viele wunderschöne Ausblicke.... » Mehr...
Beispielhafter Hochwasserschutz
Durch die Gartenschau wurde die geplante Hochwasserfreilegung des Stadtgebietes Rosenheim vorgezogen, so dass bereits 2010 der Hochwasser- schutz für die Bürger gewährleistet ist. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Wasserwirtschaftsamt führte zu einem auch landschaftsarchitektonisch ansprechenden Ergebnis. » Mehr...
Freigelände des Inn-Museum
Das Freigelände des Inn-Museums am Inn wurde zur Landesgartenschau 2010 gänzlich neu gestaltet. Das Inn-Ufer wurde aufgeweitet und eine Plättenanlegestelle gebaut. In der Uferböschung sind Objekte des historischen und modernen Wasserbaus integriert; die landseitige Begrenzung bildet der Hochwasserdeich der Stadt Rosenheim.
Ein begehbarer Inn-Lauf, zieht sich maßstäblich als 200 Meter langes Metallband durch das Gelände. Zugeordnet sind Fundstücke der unterschiedlichsten geologischen Formationen des Alpenraumes.
Eine 1877 bei Kraiburg verunglückte Zementplätte, die geborgen und teilweise rekonstruiert wurde, überrascht durch ihre Größe und zeugt von der Bedeutung der historischen Schifffahrt.
Am Pegelhaus vermitteln Informationen die Grundlagen des hydrologischen Messwesens.
Die Bildhauer Ursula Beiler, Mukai Katsumi und Ludwig Frank haben sich mit Materialien des Flusses - Holz aus den Auen, Schwemmholz und Geschiebe - künstlerisch mit dem Inn auseinandergesetzt.
Für Kinder und junggebliebene Erwachsene bietet ein Steinspielplatz Gelegenheit zum kreativen Gestalten. Das Freigelände ist öffentlich zugänglich. Der Inntal-Radweg führt teilweise durch das Areal.
Besuchen Sie auch das Inn-Museum. Der Eintritt ist frei mit gültiger Tageskarte der Landesgartenschau.

